Donnerstag, 6. Juni 2013

Effizienz durch Videokonferenz - Anwendungsszenarien im Gesundheitswesen

Gesundheit 2.0 ist umgezogen! Neue Beiträge finden Sie jetzt hier: https://www.symeda.de/blog/

Die Bedeutung von Telemedizin steigt - und mit ihr die Zahl der Einsatzmöglichkeiten


Ein Thema mit steigender Relevanz

Die Bedeutung von Telemedizin nimmt in Deutschland stetig zu. So hat sich in diesem Bereich insbesondere der Einsatz von Videokonferenzlösungen bewährt – die Vorteile liegen auf der Hand: Besonders in unterversorgten Regionen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, Patienten einfach und kostengünstig zu erreichen, doch auch in medizinisch gut versorgten Ballungsräumen nutzen immer mehr Ärzte und medizinische Einrichtungen die Möglichkeit, durch Videounterstützung mit Fachärzten oder anderen Einrichtungen zu kommunizieren oder Zweitmeinungen einzuholen. Warum sich die Effizienz des Einsatzes von Videokonferenzsystemen besonders im Gesundheitswesen so einfach ermitteln lässt und vor allem, was diese Kosten-Nutzen-Transparenz für die Auswahl neuer Software für eine medizinische Einrichtung bedeuten könnte, haben wir im vergangenen Beitrag dargestellt.

den Bedürfnissen gerecht werden

Videokonferenzsoftware wie „Skype“ kennt nahezu jeder und etwa 45 Mio. Menschen weltweit nutzen diesen Dienst, um mittels Videoübertragung privat oder geschäftlich untereinander zu kommunizieren. Doch für medizinische Zwecke genügt diese Software weder vom Funktionsumfang, noch von den Sicherheitsstandards. Einrichtungen im Gesundheitswesen greifen aus diesem Grund auf professionelle Videokonferenzlösungen wie vkonferenz zurück, das speziell für ihre Bedürfnisse entwickelt und eingerichtet ist und daher eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten bereitstellt.


Szenario I - reibungslose Zusammenarbeit

Die Praxis von Dr. Petersen befindet sich im Zentrum Hamburgs. Seine Patienten kommen zum größten Teil aus der unmittelbaren Umgebung. Einer seiner Patienten soll für einen Eingriff an die Charité nach Berlin überwiesen werden. Gemeinsam mit dem Patienten stellt Dr. Petersen über das Videokonferenzsystem den Kontakt zum Chefarzt nach Berlin her, um Details und Möglichkeiten des Eingriffes zu besprechen. Durch die Videokonferenzlösung kann er sich so mit allen Beteiligten gleichzeitig austauschen, zwischen diesen vermitteln und vermeidet dadurch Unsicherheit oder Missverständnisse zwischen Patient und Charité.

Szenario II - Unterstützung des Behandlungserfolgs

Auch im folgenden Beispiel werden die Vorteile einer Videokonferenz dazu genutzt, den Austausch zwischen medizinischer Einrichtung und Patient zugunsten des Behandlungserfolges zu fördern: Frau Neumann ist Physiotherapeutin. In regelmäßigen Abständen kommen die Patienten zur Behandlung in ihre Praxis. Da ein Großteil des Behandlungserfolges aber auch auf Selbsttraining der Patienten beruht, nutzt Frau Neumann das Videokonferenzsystem, um ihre Patienten bei der Trainingsdurchführung zu unterstützen oder aktuelle Ergebnisse zu bewerten. Dadurch vermeiden sie und ihre Patienten lange Anfahrtswege oder Wartezeiten und können ihren Austausch einfach in den Tagesablauf integrieren.

vkonferenz lässt sich vielfältig im Gesundheitswesen

Szenario III - vernetzter Austausch 

Auch Dr. Müller hat sich in seiner Praxis ein Videokonferenzsystem einrichten lassen. Da er viele Patienten mit chronischen Erkrankungen behandelt, nutzt er dieses System regelmäßig, um sich mit Therapeuten der Patienten zu besprechen und über Behandlungserfolge auszutauschen. Dadurch bleibt er stets auf dem Laufenden und kann seine Behandlungen noch gezielter gestalten und umsetzen.

Szenario IV - interne Prozessoptimierung

Das folgende Szenario zeigt eine weitere Einsatzmöglichkeit, die schon in vielen Ländern zum guten Standard von Krankenhäusern gehört und sich bereits auch in Deutschland zunehmender Beliebtheit erfreut. Städtisches Klinikum Großen-Kneten. Lange Wege, unterschiedliche Verantwortungsbereiche und Zuständigkeiten, sowie generelle Zeitknappheit erschweren die stationäre Betreuung der zahlreichen Patienten, verzögern Diagnosen und behindern unter Umständen eine reibungslose interne Kommunikation. Um diesem Missstand entgegenzuwirken, entscheidet sich die Leitung des Klinikums Großen-Kneten zur Einrichtung der umfassenden Videokonferenzlösung vkonferenz im ganzen Haus. Ergebnis: Aus jedem Zimmer kann das Pflegepersonal nun einen zuständigen Arzt zu einem Gespräch mit dem Patienten hinzuschalten. Dadurch wird durch Wegfall von langen Wegen in vielen Fällen Zeit gespart, die dann für eine bessere und umfangreichere Betreuung verwendet werden kann. Weiterhin können nun direkt aus dem Operationsaal heraus durch Videoübertragung Befunde diskutiert oder Zweitmeinungen eingeholt werden, sodass auch hier Zeit gespart und in entscheidenden Fällen sogar Leben gerettet werden kann.
Durch insgesamt reibungslose, schnelle und unkomplizierte Kommunikation mittels Videoübertragung können Prozesse effizienter gestaltet werden und dadurch in kürzerer Zeit mehr Patienten erreicht und trotzdem in Summe ein höherer Qualitätsstandard sichergestellt werden.

Effizienz und Entlastung - die Summe der Vorteile

Die Szenarien zeigen die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Videokonferenzlösungen wie vkonferenz. Doch handelt es sich dabei lediglich um eine Auswahl, sodass ein Einsatz des Systems in nahezu jeder Einrichtung im Gesundheitswesen denkbar wäre. Eines haben jedoch alle Einsatzmodelle gemeinsam: Sie gestalten Prozesse effizienter, tragen damit zu massiven Einsparungen bei, intensivieren zudem die Patientenbehandlung, vernetzen Beteiligte untereinander und entlasten gleichzeitig an entscheidenden Stellen verantwortliche Akteure.

und nun zu Ihnen...

Wo unter den dargestellten Szenarien würden Sie sich wiederfinden?
Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend beraten – selbstverständlich kostenlos und vollkommen unverbindlich.

Häufig gelesene Einträge

TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste Blogtotal